Entspannungshaltungen: Yoga zum Loslassen und Regenerieren


Nicht jede Yogapraxis muss kräftigen oder dehnen. Entspannungshaltungen verfolgen ein anderes Ziel: bewusst nichts zu tun, den Körper vollständig zu unterstützen und dem Nervensystem Raum zum Herunterfahren zu geben. Diese Haltungen eignen sich als Abschluss einer intensiveren Praxis, als kurze Pause im stressigen Alltag oder als eigenständige Abendroutine — ganz ohne Kraft oder Beweglichkeit vorauszusetzen.
Die wichtigsten Entspannungshaltungen im Überblick

Savasana (Totenstellung)
Die tiefste Entspannungshaltung — bewusstes Nichtstun am Ende jeder Praxis.

Supta Baddha Konasana (Liegende Schmetterlingshaltung)
Passive Hüftöffnung im Liegen, vollständig von Kissen unterstützt.

Makarasana (Krokodilshaltung)
Entspannte Bauchlage — sanfte Alternative zu Savasana.

Balasana (Kindshaltung)
Die klassische Ruheposition zwischen intensiveren Übungen.

Viparita Karani (Beine an der Wand)
Beine an der Wand — die sanfteste Umkehrhaltung zur Tiefenentspannung.

Sukhasana (Leichter Sitz)
Der aufrechte Grundsitz — Basis für Meditation und Atemarbeit.