AnleitungYoga Übungen

Sukhasana (Leichter Sitz): Der aufrechte Grundsitz Schritt für Schritt

Von Alexander Bobrowski · Aktualisiert am 24. August 2026 · 4 Min. Lesezeit
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Einsteiger
Mit KI erstellt

Sukhasana, der leichte Sitz, ist die zugänglichste sitzende Haltung im Yoga und meist der erste Schritt in Richtung Meditation und Atemarbeit. Unspektakulär, aber entscheidend: ein wirklich aufrechter, entspannter Sitz will geübt sein.

Sukhasana
Dauer
mehrere Minuten
Level
Einsteiger
Equipment
Sitzkissen oder gefaltete Decke
1

Sitzunterlage vorbereiten

Auf eine gefaltete Decke oder ein Kissen setzen, sodass das Becken leicht höher liegt als die Knie.

2

Beine kreuzen

Beine locker vor dem Körper überkreuzen, jeder Fuß liegt unter dem gegenüberliegenden Unterschenkel.

3

Becken aufrichten

Sitzbeinhöcker fest im Boden verankern, Becken leicht nach vorne kippen, damit die natürliche Lendenkurve erhalten bleibt.

4

Wirbelsäule aufbauen

Wirbel für Wirbel nach oben stapeln, Brustbein hebt sich leicht, Schultern sinken nach unten.

5

Hände

Auf den Knien ablegen, Handflächen nach oben oder unten, alternativ vor dem Brustbein zusammenführen.

6

Kopf und Nacken

Kinn parallel zum Boden, Nacken lang, Blick sanft nach vorne oder Augen schließen.

7

Halten

Mehrere Minuten in ruhigem Atem verweilen, danach die Beinkreuzung wechseln.

Wirkung
  • Öffnet die Hüfte sanft
  • Fördert einen aufrechten Sitz
  • Basis für Meditation und Pranayama
Kontraindikationen

Bei Knie- oder Hüftproblemen eine höhere Sitzunterlage nutzen oder auf Vajrasana ausweichen

Häufige Fehler

  • Rundrücken durch fehlende oder zu niedrige Sitzerhöhung.
  • Knie liegen deutlich höher als die Hüfte — meist ein Zeichen für zu wenig Erhöhung.
  • Schultern werden unbewusst nach oben zu den Ohren gezogen.

Variante

Beim regelmäßigen Üben die Beinkreuzung wechseln (welches Bein vorne liegt), um beide Hüftseiten gleichmäßig zu öffnen.