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Savasana (Totenstellung): Schritt für Schritt zur tiefen Entspannung

Von Alexander Bobrowski · Aktualisiert am 24. August 2026 · 4 Min. Lesezeit
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Einsteiger
Mit KI erstellt

Savasana, die Totenstellung, wirkt auf den ersten Blick wie die einfachste Haltung im Yoga — und ist gleichzeitig eine der anspruchsvollsten, weil sie verlangt, wirklich nichts zu tun. Sie beschließt traditionell jede Yogapraxis und lässt das Geübte im Körper nachwirken.

Savasana
Dauer
5–15 Minuten oder länger
Level
Einsteiger
Equipment
optional eine Decke, ein Bolster unter den Knien
1

Ausgangsposition

Rückenlage, Beine leicht auseinander, Arme neben dem Körper, Handflächen nach oben.

2

Füße lösen

Lässt sie locker nach außen fallen.

3

Kopf zentrieren

Nacken lang, Kinn leicht in Richtung Brust geneigt statt nach oben gestreckt.

4

Gesicht entspannen

Augen schließen, Kiefer lösen, Zunge locker im Mund.

5

Körperscan

Von den Füßen bis zum Kopf wandern und jeden Bereich bewusst entspannen.

6

Atem

Natürlich fließen lassen, nicht kontrollieren oder steuern.

7

Halten und zurückkehren

5–15 Minuten oder länger halten, dann behutsam Finger und Zehen bewegen, zur Seite rollen und langsam aufsetzen.

Wirkung
  • Tiefste Entspannung des Nervensystems
  • Unterstützt die Integration der vorherigen Praxis
  • Reduziert Stress
Kontraindikationen

In der Schwangerschaft (ab dem zweiten Trimester) eher auf der linken Seite liegen statt auf dem Rücken · bei Rückenschmerzen die Knie mit einem Bolster unterstützen

Häufige Fehler

  • Die Haltung wird zu schnell wieder verlassen, ohne dem Nervensystem Zeit zu geben.
  • Aktives „Versuchen" zu entspannen statt loszulassen.
  • Gedankenkreisen wird als Störung empfunden — das ist normal und muss nicht bekämpft werden.

Variante

Ein Kissen unter den Knien oder eine zusammengerollte Decke unter dem unteren Rücken sorgt für mehr Komfort, besonders bei Verspannungen im unteren Rücken.