[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"main-navigation":3,"root-yoga-philosophie":60},{"id":4,"uid":5,"url":5,"type":6,"href":7,"tags":8,"first_publication_date":9,"last_publication_date":9,"slugs":10,"linked_documents":11,"lang":12,"alternate_languages":13,"data":14},"akuHuBEAACoA67wR",null,"navigation","https:\u002F\u002Fyogasoul.cdn.prismic.io\u002Fapi\u002Fv2\u002Fdocuments\u002Fsearch?ref=aox50hIAAC0AQPES&q=%5B%5B%3Ad+%3D+at%28document.id%2C+%22akuHuBEAACoA67wR%22%29+%5D%5D",[],"2026-07-06T11:38:01+0000",[6],[],"de-de",[],{"nav_items":15},[16,31,41,51],{"label":17,"level":5,"link":18,"target_link":29},"Yoga Übungen",{"id":19,"type":20,"tags":21,"lang":12,"slug":22,"first_publication_date":23,"last_publication_date":24,"uid":25,"link_type":26,"key":27,"isBroken":28},"akuHwBEAACkA67wq","category",[],"yoga-ubungen","2026-07-06T11:38:02+0000","2026-08-09T23:06:15+0000","yoga-uebungen","Document","daeae874-a2a1-4e8f-9a8a-c6ef159d17ad",false,{"link_type":30},"Any",{"label":32,"level":5,"link":33,"target_link":40},"Meditation & Achtsamkeit",{"id":34,"type":20,"tags":35,"lang":12,"slug":36,"first_publication_date":9,"last_publication_date":37,"uid":38,"link_type":26,"key":39,"isBroken":28},"akuHvhEAACkA67wj",[],"meditation--achtsamkeit","2026-08-09T22:19:57+0000","meditation-achtsamkeit","b560acdf-fc8c-4b52-ab99-6bb5c8540049",{"link_type":30},{"label":42,"level":5,"link":43,"target_link":50},"Yoga Ernährung",{"id":44,"type":20,"tags":45,"lang":12,"slug":46,"first_publication_date":9,"last_publication_date":47,"uid":48,"link_type":26,"key":49,"isBroken":28},"akuHvBEAACwA67we",[],"yoga-ernahrung","2026-08-09T22:20:14+0000","yoga-ernaehrung","9afc973f-cbe9-4892-9fe1-c072600c99e0",{"link_type":30},{"label":52,"level":5,"link":53,"target_link":59},"Yoga Equipment",{"id":54,"type":20,"tags":55,"lang":12,"slug":56,"first_publication_date":9,"last_publication_date":57,"uid":56,"link_type":26,"key":58,"isBroken":28},"akuHuhEAACsA67wW",[],"yoga-equipment","2026-08-09T22:20:36+0000","d67bcbc4-3671-4410-b3b7-7789540db37d",{"link_type":30},{"type":20,"category":61,"articles":89},{"id":62,"uid":63,"url":5,"type":20,"href":64,"tags":65,"first_publication_date":66,"last_publication_date":67,"slugs":68,"linked_documents":69,"lang":12,"alternate_languages":70,"data":71},"anjs6hIAACgALyVq","yoga-philosophie","https:\u002F\u002Fyogasoul.cdn.prismic.io\u002Fapi\u002Fv2\u002Fdocuments\u002Fsearch?ref=aox50hIAAC0AQPES&q=%5B%5B%3Ad+%3D+at%28document.id%2C+%22anjs6hIAACgALyVq%22%29+%5D%5D",[],"2026-08-09T21:28:46+0000","2026-08-24T11:41:10+0000",[63],[],[],{"name":72,"kicker":73,"description":74,"nav_order":85,"hero_image":86,"show_in_navigation":87,"slices":88},"Yoga Philosophie","Kategorie",[75,79,82],{"type":76,"text":77,"spans":78},"paragraph","Während im Westen getreu dem Motto „Ich denke also bin ich\" der Siegeszug des Verstandes einsetzte, phänomenale Entdeckungen und wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Fortschritte gemacht wurden war der indische Weg jahrtausendelang im Gegensatz dazu nicht auf Äußerlichkeiten gerichtet, sondern auf die Erforschung der Innenwelt – des eigenen Erlebens, den Grundlagen von Gefühlen und kognitiven und mentalen Aktivitäten. Zielsetzung war es, den Geist des Menschen besser zu verstehen. Viele Denker und philosophische Richtungen entstanden dabei – auch der Weg des Yoga, der bis in unsere Zeit hinein wirkt und Gültigkeit hat und dessen vornehmliches Ziel es ist, menschliches Leiden zu verringern und Zufriedenheit herzustellen.",[],{"type":76,"text":80,"spans":81},"Die meisten Menschen haben infolge der zunehmenden Mehrfachbelastungen und der unzähligen auf uns einströmenden Sinneseindrücke in unserer schnelllebigen Welt den Kontakt zu sich selbst verloren. Yoga ist ein Weg ganz langsam wieder etwas mehr zu sich selbst zu finden, den eigenen Körper und den eigenen Atem überhaupt erst wieder wahrnehmen und spüren zu können und damit auch wieder ein positives Selbstbild aufbauen zu können. Kein Wunder, dass je komplexer die Welt um uns herum wird, immer mehr Menschen sich wieder auf die fundamentalen und „einfachen\" Grundlagen des Lebens besinnen und so für sich einen Weg suchen den unzähligen an uns gestellten Anforderungen in unserer Leistungsgesellschaft noch eine stabile und ausgeglichene Persönlichkeit entgegenstellen zu können.",[],{"type":76,"text":83,"spans":84},"Spätestens, wenn der Körper einmal rebelliert, der Geist und unsere Konzentration ihren Dienst versagt, werden wir einmal komplett auf uns selbst zurückgeworfen. Ein solcher Tiefpunkt – mag es nur ein Burnout, ein Reizmagen, Kopfschmerz oder „schlichte\" Überlastung sein, ist oft der Beginn der Auseinandersetzung mit uns selbst, die uns langfristig zu einem gelasseneren und zufriedenerem Selbst führen soll, das den Widrigkeiten und Umwelteinflüssen der Welt um uns herum standhalten kann.",[],3,{},true,[],[90,171,249,293,345,408],{"id":91,"uid":92,"url":5,"type":93,"href":94,"tags":95,"first_publication_date":96,"last_publication_date":96,"slugs":97,"linked_documents":99,"lang":12,"alternate_languages":100,"data":101},"aoc3MRIAACkATC6C","ahimsa","article","https:\u002F\u002Fyogasoul.cdn.prismic.io\u002Fapi\u002Fv2\u002Fdocuments\u002Fsearch?ref=aox50hIAAC0AQPES&q=%5B%5B%3Ad+%3D+at%28document.id%2C+%22aoc3MRIAACkATC6C%22%29+%5D%5D",[],"2026-08-24T11:41:09+0000",[98],"gewaltlosigkeit-ahimsa",[],[],{"title":102,"category":103,"additional_categories":107,"author":108,"article_type":115,"vegan":28,"gluten_free":28,"ayurvedic":28,"raw":28,"level":5,"vinyasa":28,"hatha":28,"yin":28,"restorative":28,"scope":5,"teaser":116,"featured_image":120,"reading_time":85,"body":121,"stil_name":5,"tags":169,"meta_title":170,"meta_description":118},"Gewaltlosigkeit (Ahimsa)",{"id":62,"type":20,"tags":104,"lang":12,"slug":63,"first_publication_date":66,"last_publication_date":67,"uid":63,"data":105,"link_type":26,"key":106,"isBroken":28},[],{"name":72},"ac4e348b-2b8c-4a5b-8d78-9bef3c49cc92",[],{"id":109,"type":110,"tags":111,"lang":12,"slug":112,"first_publication_date":113,"last_publication_date":113,"uid":112,"link_type":26,"key":114,"isBroken":28},"anidPxIAAC0ALgLN","author",[],"alexander-bobrowski","2026-08-09T15:33:50+0000","ca562410-d07f-43b7-9aed-c8730afbe2a1","Ratgeber",[117],{"type":76,"text":118,"spans":119},"Ahimsa, die Gewaltlosigkeit, als zentrales ethisches Prinzip des Yoga – in Taten, Worten und Gedanken.",[],{},[122],{"variation":123,"version":124,"items":125,"primary":126,"id":167,"slice_type":168,"slice_label":5},"default","initial",[],{"content":127},[128,131,134,137,140,143,146,149,152,155,158,161,164],{"type":76,"text":129,"spans":130},"Der Aspekt der Gewaltlosigkeit und des Nicht-Tötens beinhaltet sowohl körperliche als auch verbale Gewalt. So sollen wir nicht nur durch Taten nicht verletzen, sondern auch nicht durch (unbedachte) Worte, Äußerungen oder sogar durch Gedanken. Somit beinhaltet diese Regel viel mehr als das Gebot des Nicht-Tötens. B.K.S. Iyengar zufolge hat es eine viel umfassendere Bedeutung, nämlich Liebe. Eine Liebe, die die gesamte Schöpfung beinhalten soll.",[],{"type":76,"text":132,"spans":133},"Gewalt dagegen ist die Abwesenheit von Liebe und Ergebnis von Egoismus, Ärger, Angst und Mangel an Selbstvertrauen. Feindseligkeit ist der Ursprung jedes Gewaltaktes. Gewaltlosigkeit heißt Respekt und Achtung vor anderen zu haben. Und nur die Liebe kann die Menschen verbinden und der Gesellschaft Zusammenhalt verleihen. Ein Yogi trägt keinen Haß im Herzen, sondern nur Liebe. (vgl. Gita S. Iyengar)",[],{"type":76,"text":135,"spans":136},"„Nach dem Glauben des Yogi hat jedes Geschöpf das gleiche Recht zu leben wie er selbst. Er glaubt, dass er geboren wurde, um anderen zu helfen und er schaut mit Augen der Liebe auf die Schöpfung.\" (vgl. B.K.S. Iyengar).",[],{"type":76,"text":138,"spans":139},"Dabei trennt er diese Liebe und das Nicht-Töten durchaus vom Vegetariertum, auf das viele Yogaschulen verweisen. Es ist zwar richtig, dass, wer viel Yoga praktiziert, mit der Zeit nicht nur Wirkung auf seinen Körper, sondern auch auf seine Einstellung und Geisteshaltung spüren wird, die Welt um sich herum und die gesamte Schöpfung mit anderen Augen betrachten und mit ihr zu leiden lernt. Dadurch bedingt tendieren viele Yogis dazu sich vegetarisch oder sogar vegan zu ernähren – doch ist es längst weder Voraussetzung noch nötige Ernährungsweise, um weiterhin Yoga zu erfahren.",[],{"type":76,"text":141,"spans":142},"Denn allein die Tatsache, dass ein Mensch Vegetarier ist, sagt noch nichts über sein Temperament, nichts über seine Taten und sein Verhalten anderen Menschen gegenüber und auch nichts über seine Gedanken und Emotionen. „Blutdürstige Tyrannen können Vegetarier sein. Gewaltsamkeit ist ein geistiger Zustand, nicht eine Frage der Diät.\" (vgl. B.K.S. Iyengar).",[],{"type":76,"text":144,"spans":145},"Insofern geht es bei dieser Regel auch nicht darum, auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten, sondern insgesamt eine friedliche innere Einstellung zu den Menschen um uns herum und zur Natur zu erschaffen, um im Einklang mit uns selbst und anderen um uns herum leben zu können.",[],{"type":76,"text":147,"spans":148},"Und wer in liebevoller und achtsamer Weise Nahrungsmittel verzehrt, die zu diesem Zweck getötet wurden, ist genauso (und manchmal sogar noch mehr Yogi) als jemand, der blindlings Vorgaben folgt ohne mit dem Herzen dabei zu sein.",[],{"type":76,"text":150,"spans":151},"Die Gewaltsamkeit beginnt also bereits dabei, sich seiner Gedanken bewusst zu werden. Nicht nur in Bezug auf die Umwelt, sondern auch auf die Menschen um uns herum. Wie oft beurteilen oder verurteilen wir Menschen aufgrund von Äußerlichkeiten oder weil sie nicht unsere Meinung teilen? Wie oft ärgern wir uns über Autofahrer, Fußgänger, Kollegen, Vorgesetzte, Familienmitglieder? Wie selten öffnen wir unser Herz für all diese Menschen, vergeben Taten und sind innerlich einfach friedlich?",[],{"type":76,"text":153,"spans":154},"Nur, wer anfängt sich seiner Gedanken bewusst zu werden, wird anfangen in Frieden leben zu können.",[],{"type":76,"text":156,"spans":157},"Schon der Talmud sagt:",[],{"type":76,"text":159,"spans":160},"„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten, achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen, achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten, achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter, achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.\"",[],{"type":76,"text":162,"spans":163},"Treffender lässt es sich wohl kaum sagen. Unsere Gedanken bestimmen unser Tun. 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(Patanjali).",[],"text_slice$36fba115-b3e2-48b0-aacb-0083de5edd90","text_slice",[],"Ahimsa – Gewaltlosigkeit im Yoga",{"id":172,"uid":173,"url":5,"type":93,"href":174,"tags":175,"first_publication_date":96,"last_publication_date":96,"slugs":176,"linked_documents":178,"lang":12,"alternate_languages":179,"data":180},"aoc3MxIAACcATC6H","yama","https:\u002F\u002Fyogasoul.cdn.prismic.io\u002Fapi\u002Fv2\u002Fdocuments\u002Fsearch?ref=aox50hIAAC0AQPES&q=%5B%5B%3Ad+%3D+at%28document.id%2C+%22aoc3MxIAACcATC6H%22%29+%5D%5D",[],[177],"1.-stufe-yama",[],[],{"title":181,"category":182,"additional_categories":186,"author":187,"article_type":115,"vegan":28,"gluten_free":28,"ayurvedic":28,"raw":28,"level":5,"vinyasa":28,"hatha":28,"yin":28,"restorative":28,"scope":5,"teaser":190,"featured_image":194,"reading_time":195,"body":196,"stil_name":5,"tags":247,"meta_title":248,"meta_description":192},"1. Stufe: Yama",{"id":62,"type":20,"tags":183,"lang":12,"slug":63,"first_publication_date":66,"last_publication_date":67,"uid":63,"data":184,"link_type":26,"key":185,"isBroken":28},[],{"name":72},"d8292fc3-e088-436d-aa4b-fb2ff3150a3e",[],{"id":109,"type":110,"tags":188,"lang":12,"slug":112,"first_publication_date":113,"last_publication_date":113,"uid":112,"link_type":26,"key":189,"isBroken":28},[],"7d73ea70-f32b-4eb2-9590-8d7dae4e31fc",[191],{"type":76,"text":192,"spans":193},"Yama beschreibt den ethischen Umgang mit anderen als erste Stufe des 8-stufigen Yogapfads.",[],{},2,[197],{"variation":123,"version":124,"items":198,"primary":199,"id":246,"slice_type":168,"slice_label":5},[],{"content":200},[201,204,207,210,213,216,220,223,226,229,232,234,237,240,243],{"type":76,"text":202,"spans":203},"Der Mensch ist immer Teil einer Gesellschaft. Keiner lebt alleine für sich, unabhängig von anderen. Wir alle sind aufeinander angewiesen. Ohne den Bäcker hätten wir heute kein Brot mehr, ohne den Bauern würden die Zutaten fehlen, die Supermärkte blieben leer, in denen wir unsere Lebensmittel kauften, ohne die Verkäuferin würde der Laden nicht öffnen, die Regale würden sich nicht füllen und wir würden hungern, ohne den Schaffner kämen wir nicht zur Arbeit, ohne Arbeitskollegen und Vorgesetzte hätten wir keine Möglichkeit uns weiterzuentwickeln, neue Lösungen zu entdecken, ohne Freunde und Familie würden wir vereinsamen... das ließe sich endlos fortsetzen. Innerhalb einer Gesellschaft ist es quasi unmöglich nicht zu sehen, dass wir alle aufeinander angewiesen sind. Im Besten Fall funktioniert das Zusammenleben wie ein Zahnrad, das ineinandergreift und das uns zu einer funktionierenden sozialen Einheit werden lässt.",[],{"type":76,"text":205,"spans":206},"Und grob gesprochen geht es darum im ersten Teil des 8 stufigen Pfades. Denn, die erste Stufe des achtgliedrigen Yogapfades, Yama, beinhaltet fünf Verhaltensregeln im Umgang mit anderen.",[],{"type":76,"text":208,"spans":209},"Yoga zielt nämlich nicht nur auf ein friedliches Inneres ab, sondern auch darauf, in Frieden mit den Menschen um uns herum zu leben. Diese ethischen und moralischen Regeln „der Sittlichkeit\" sollen, wenn sie befolgt werden, Auswüchse wie Chaos, Gewalt, Unwahrheit oder Diebstahl vermeiden und damit auch dem daraus erwachsenden Leid vorbeugend entgegenwirken. Das Yogasutra sagt, dass wir nicht friedlich üben können, solange wir in schlechten Beziehungen zu den Menschen um uns herum stehen und in unglücklichen Verhältnissen leben. Und wenn wir uns wirklich vor Augen führen, wie abhängig jeder von uns von allen anderen ist, dann gibt es keinen Grund, warum nicht jeder von uns ein wirklich friedliches Miteinander anstreben sollte.",[],{"type":76,"text":211,"spans":212},"Das Yogasutra gibt uns hierzu fünf Verhaltensrichtlinien an die Hand: Gewaltlosigkeit, Wahrheit, Nicht-Stehlen, Enthaltsamkeit und Begierdelosigkeit.",[],{"type":76,"text":214,"spans":215},"Die fünf Verhaltensregeln des Yama lauten:",[],{"type":217,"text":218,"spans":219},"list-item","Ahimsa: Gewaltlosigkeit",[],{"type":217,"text":221,"spans":222},"Satya: Wahrheit\u002F Wahrhaftigkeit",[],{"type":217,"text":224,"spans":225},"Asteya: Nicht-Stehlen",[],{"type":217,"text":227,"spans":228},"Brahmacharya: Enthaltsamkeit\u002F Enthaltung von Sinnlichkeit",[],{"type":217,"text":230,"spans":231},"Aparigraha: Begierdelosigkeit\u002F Enthaltung von Besitzstreben",[],{"type":217,"text":218,"spans":233},[],{"type":217,"text":235,"spans":236},"Satya: Wahrheit\u002F Wahrhaftigkeit Rücksichtsvoll (Gewaltlos) mit den Menschen umzugehen und Ihnen ehrlich gegenübertreten. 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Wer so Yoga übt, wird überrascht sein, wie schnell er Wirkung spürt.",[],{"type":76,"text":282,"spans":283},"Für jeden von uns gibt es mindestens einen guten Grund, um mit Yoga zu beginnen. Und der liegt (anfänglich) oft am Ende der Straße, die man beschreiten möchte. Es ist das Ziel, das man erreichen will - und für das man Yoga als eine Art Werkzeug zu benutzen denkt. (Doch Du kannst Yoga nicht als Werkzeug zur Zielerreichung verwenden. Denn Yoga ist schon das Ziel ;) ) Was sind das für Ziele? Das kann zum Beispiel der Wunsch danach sein (wieder) beweglicher zu werden oder einfach etwas Zeit für sich zu haben. Eine Möglichkeit zu finden, sich zu entspannen, eine Pause zu finden um wieder zu Atem und um den Burnout nochmal herumzu-kommen. Es kann auch sein, dass man Beschwerden vorbeugen möchte, die aufgrund von Haltungsfehlern oder einseitiger Belastung entstehen könnten. Oder man hat bereits irgendwelche Probleme, leidet unter Kopfschmerzen, Nackenverspannungen oder Rückenproblemen und möchte oder muss an diesem Punkt etwas verbessern und verändern, um wieder an Lebensqualität zu gewinnen. Alles sehr gute und wichtige Gründe, um mit Yoga zu beginnen.",[],{"type":76,"text":285,"spans":286},"Unzählige solcher guten Gründe gibt es, um mit dem Yoga üben zu beginnen. Wichtig ist dann jedoch, dass man sich nicht auf das Ziel versteift und die Stunden und Tage zählt, die das Vorhaben nun schon andauert. Man darf nie die ganze Straße auf einmal ansehen, sondern sollte immer nur den nächsten Besenstrich im Kopf haben. Wer nach 3 Yogastunden enttäuscht darüber ist, immer noch nicht die die Füße hinter dem Kopf verschränken zu können oder immer noch unter Rückenproblemen zu leiden, der hat die innere Haltung noch nicht gefunden, mit der das Yoga üben wirklich eine Bereicherung für das ganze Leben wird (oder werden kann). Die da nämlich heißt, nichts zu erwarten und nur des Übens willen zu üben - und plötzlich erstaunt zu sein, wie gut Yoga tut und was es alles verändert - und das auch wenn das ursprüngliche Ziel vielleicht noch nicht erreicht ist.",[],{"type":76,"text":288,"spans":289},"Übe Yoga wie Beppo Straßenkehrer seine Straße fegt. Nimm eine Position ein und atme. Konzentriere Dich auf Deinen Stand, spüre Deinen Körper, atme, sei - ganz hier und bei Dir. Und staune darüber, wie gut sich das anfühlt und wie unwichtig plötzlich die Straßen vor Dir werden, die Du noch zu beschreiten denkst - und die Ziele, die Du erreichen wolltest. Denn es gibt nichts wo Du ankommen musst. Übst Du Yoga kannst Du erkennen, dass es nichts zu erreichen gibt, sondern dass Du einfach schon da bist. Und das ist wohl die größte Überraschung. 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Es ist ein Wissen, das auf Erfahrung beruht.\" Diese Anfangssätze des Yoga Sutra verdeutlichen, das Yoga nicht geistig erfasst werden sondern nur „erfahren\" werden kann und sollte. Patanjali fasste in diesem Yoga Sutra das Wissen vom Yoga und vom menschlichen Leben zusammen.",[],{"type":76,"text":325,"spans":326},"Sutra bedeutet dabei (Leit-)Faden und ist eine Sanskrit-Dichtform. Das 195 Zeilen umfassende Yoga Sutra des Patanjali ist ein Leitfaden zu einem besseren Verständnis des eigenen Geistes und damit zur Überwindung von Leiden.",[],{"type":76,"text":328,"spans":329},"Denn „nicht im Besiegen von Feinden oder in der aktiven Gestaltung dessen, was uns umgibt liegt eine tiefe Lösung des Problems, wie das menschliche Leiden verringert werden kann, sondern in dem, was wir mit unserem Geist tun.\" Diese Feststellung ist der Ausgangspunkt des Yoga Sutra in dem es darum geht, das eigene meinende denkende Selbst, das Citta zu erforschen und besser zu verstehen.",[],{"type":76,"text":331,"spans":332},"Gemeint ist dabei, dass nicht unsere Umwelt verantwortlich ist dafür, wie wir uns fühlen, sondern dass der Kern in uns selbst liegt. Übertragen könnte man sagen, dass wir, wenn wir krank sind und den Arzt aufsuchen von diesem auch keine Medizin für unseren Nachbarn verschrieben bekommen, die wir glücklich und in der Überzeugung annehmen, dass dies die Lösung unseres Problems sein wird – sondern wir werden ein Medikament bekommen, das wir selbst einnehmen sollen. Der Kern des Problems liegt also nicht in unserer Umwelt oder darin, wie sich unsere Nachbarn verhalten, der Kern des Problems ist in uns selbst zu finden. Haben wir dies verstanden, können wir uns auf die Suche nach diesem Kern machen und versuchen ihn zu heilen.",[],{"type":76,"text":334,"spans":335},"Das Yoga Sutra liefert Antworten auf viele dieser Fragen, zeigt Hindernisse und Lösungen auf, um Kummer zu überwinden und emotionale Stabilität zu gewinnen.",[],{"type":76,"text":337,"spans":338},"Yoga lehrt uns, auch einmal loszulassen. Gedanken an vergangenes oder zukünftiges, unsere geistige Zerstreutheit, die mit ein Grund für Streß und Unausgeglichenheit sind, beiseite zu legen, unsere Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und so wieder etwas mehr in Kontakt mit unserem wahren Selbst zu kommen. Als Folge werden wir viel bewusster und achtsamer.",[],{"type":76,"text":340,"spans":341},"Das mit Yoga hier weit mehr als das Verharren im Baum oder Krieger gemeint ist, zeigt sich deutlich an Patanjalis acht-stufigen-Pfad des Yoga.",[],"text_slice$4846ccce-ffc2-416d-9056-5d38475d0ae0",[],"Das Yoga Sutra des Patanjali",{"id":346,"uid":347,"url":5,"type":93,"href":348,"tags":349,"first_publication_date":96,"last_publication_date":96,"slugs":350,"linked_documents":352,"lang":12,"alternate_languages":353,"data":354},"aoc3LxIAAC0ATC57","kleshas","https:\u002F\u002Fyogasoul.cdn.prismic.io\u002Fapi\u002Fv2\u002Fdocuments\u002Fsearch?ref=aox50hIAAC0AQPES&q=%5B%5B%3Ad+%3D+at%28document.id%2C+%22aoc3LxIAAC0ATC57%22%29+%5D%5D",[],[351],"kleshas-die-hindernisse-auf-dem-yogaweg",[],[],{"title":355,"category":356,"additional_categories":360,"author":361,"article_type":115,"vegan":28,"gluten_free":28,"ayurvedic":28,"raw":28,"level":5,"vinyasa":28,"hatha":28,"yin":28,"restorative":28,"scope":5,"teaser":364,"featured_image":368,"reading_time":369,"body":370,"stil_name":5,"tags":406,"meta_title":407,"meta_description":366},"Kleshás: Die Hindernisse auf dem Yogaweg",{"id":62,"type":20,"tags":357,"lang":12,"slug":63,"first_publication_date":66,"last_publication_date":67,"uid":63,"data":358,"link_type":26,"key":359,"isBroken":28},[],{"name":72},"77f81b84-3cd9-4237-86c5-7e2ae5f7dbf1",[],{"id":109,"type":110,"tags":362,"lang":12,"slug":112,"first_publication_date":113,"last_publication_date":113,"uid":112,"link_type":26,"key":363,"isBroken":28},[],"bfdcd70b-7711-4e8d-a638-24cdaf16bf1f",[365],{"type":76,"text":366,"spans":367},"Was Kleshás sind und warum Patanjali sie als störende Kräfte auf dem Yogaweg beschreibt.",[],{},1,[371],{"variation":123,"version":124,"items":372,"primary":373,"id":405,"slice_type":168,"slice_label":5},[],{"content":374},[375,378,381,384,387,390,393,396,399,402],{"type":76,"text":376,"spans":377},"Beschäftigt man sich mit der Yogaphilosophie stößt man schnell auf den Begriff Klesha. Doch was ist das genau?",[],{"type":76,"text":379,"spans":380},"Im Yoga geht es darum den Geist zur Ruhe zu bringen, Körper und Geist zu vereinen und so zu einem friedlichen und ausgeglichenen inneren Zustand zu finden. Patanjali beschreibt 8 Stufen, die dabei helfen sollen in seinem 8-stufigen-Pfad. Er hat allerdings auch erkannt, dass es Hindernisse, störende Kräfte gibt, die uns daran hindern mit uns selbst in Kontakt zu kommen und die die Wahrnehmungen unseres Geistes beeinflussen.",[],{"type":76,"text":382,"spans":383},"Diese störenden Kräfte werden Kleshas genannt. Fünf an der Zahl hat Patanjali benannt. Und es ist an jedem selbst gelegen, sich mit diesen auseinanderzusetzen und zu lernen mit ihnen umzugehen.",[],{"type":76,"text":385,"spans":386},"5 Kleshas:",[],{"type":217,"text":388,"spans":389},"subjektive Wahrnehmung oder falsches Verstehen, Avidya",[],{"type":217,"text":391,"spans":392},"falsches Verständnis der eigenen Person, asmita",[],{"type":217,"text":394,"spans":395},"Gier oder drängendes Verlangen, Raga",[],{"type":217,"text":397,"spans":398},"unbegründete Abneigungen, dvesa",[],{"type":217,"text":400,"spans":401},"Angst, abhinivesa",[],{"type":76,"text":403,"spans":404},"Mehr über die einzelnen Kleshas findest Du in Kürze hier auf der Homepage oder im Bereich Philosophie.",[],"text_slice$d740965b-b12f-4c27-b000-4941e6a89651",[],"Kleshás – Die Hindernisse im Yoga",{"id":409,"uid":410,"url":5,"type":93,"href":411,"tags":412,"first_publication_date":413,"last_publication_date":414,"slugs":415,"linked_documents":417,"lang":12,"alternate_languages":418,"data":419},"anjlgxIAAC4ALxoC","achtstufiger-pfad-yoga","https:\u002F\u002Fyogasoul.cdn.prismic.io\u002Fapi\u002Fv2\u002Fdocuments\u002Fsearch?ref=aox50hIAAC0AQPES&q=%5B%5B%3Ad+%3D+at%28document.id%2C+%22anjlgxIAAC4ALxoC%22%29+%5D%5D",[],"2026-08-09T20:40:48+0000","2026-08-09T21:32:33+0000",[416],"die-acht-glieder-im-uberblick",[],[],{"title":420,"category":421,"additional_categories":425,"author":426,"article_type":115,"vegan":28,"gluten_free":28,"ayurvedic":28,"raw":28,"level":5,"vinyasa":28,"hatha":28,"yin":28,"restorative":28,"scope":5,"teaser":429,"featured_image":433,"reading_time":443,"body":444,"stil_name":5,"tags":565,"meta_title":566,"meta_description":567},"Der achtstufige Pfad des Yoga: Die acht Glieder nach Patanjali einfach erklärt",{"id":62,"type":20,"tags":422,"lang":12,"slug":63,"first_publication_date":66,"last_publication_date":67,"uid":63,"data":423,"link_type":26,"key":424,"isBroken":28},[],{"name":72},"2af29298-d6c0-4528-81aa-cf6e11ebc118",[],{"id":109,"type":110,"tags":427,"lang":12,"slug":112,"first_publication_date":113,"last_publication_date":113,"uid":112,"link_type":26,"key":428,"isBroken":28},[],"2a067bb7-853f-4b03-9f0c-dee0eccdadad",[430],{"type":76,"text":431,"spans":432},"Yoga ist mehr als Asana: Patanjalis Yoga-Sutra beschreibt einen achtstufigen Pfad, der von ethischer Grundhaltung über Körper und Atem bis zur Meditation führt. Ein Überblick über alle acht Glieder.",[],{"dimensions":434,"alt":437,"copyright":5,"url":438,"id":439,"edit":440},{"width":435,"height":436},5472,3648,"pathway between fence and grasses","https:\u002F\u002Fimages.unsplash.com\u002Fphoto-1464788061904-b026adb5422b?crop=entropy&cs=srgb&fm=jpg&ixid=M3wzMzc0NjN8MHwxfHNlYXJjaHwxMHx8cGZhZHxlbnwwfHx8fDE3ODYzMDgzNjV8MA&ixlib=rb-4.1.0&q=85","HiE1bIIoRqQ",{"x":441,"y":441,"zoom":369,"background":442},0,"transparent",7,[445,453,463,521,530,554],{"variation":123,"version":124,"items":446,"primary":447,"id":452,"slice_type":168,"slice_label":5},[],{"content":448},[449],{"type":76,"text":450,"spans":451},"Im modernen, westlichen Yoga dreht sich vieles um Asanas — die Körperhaltungen. Dabei ist Asana nur eine von acht Stufen, die der Gelehrte Patanjali vor rund 2000 Jahren in seinem Yoga-Sutra als vollständigen Übungsweg beschrieben hat. Dieser sogenannte achtstufige Pfad (Ashtanga) reicht von ethischen Grundhaltungen im Alltag bis zu tiefen Meditationszuständen — und macht deutlich, wie viel mehr hinter der Yogapraxis steckt als Dehnung und Balance.",[],"text_slice$2a93ef67-c521-40b9-8d70-36f6bfa2176e",{"variation":123,"version":124,"items":454,"primary":455,"id":461,"slice_type":462,"slice_label":5},[],{"title":456,"text":457},"Was bedeutet „Ashtanga\"?",[458],{"type":76,"text":459,"spans":460},"Das Sanskrit-Wort setzt sich aus „ashta\" (acht) und „anga\" (Glied, Teil) zusammen und bezeichnet die acht aufeinander aufbauenden Stufen aus Patanjalis Yoga-Sutra (Kapitel 2, Vers 29). Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen dynamischen Ashtanga-Vinyasa-Yogastil, der nur einen Ausschnitt — die Asana-Praxis — in den Vordergrund stellt.",[],"highlight_box$3673f215-d724-43e2-a8a2-049d0c6abdfa","highlight_box",{"variation":123,"version":124,"items":464,"primary":465,"id":520,"slice_type":168,"slice_label":5},[],{"content":466},[467,471,475,478,481,484,487,490,493,496,499,502,505,508,511,514,517],{"type":468,"text":469,"spans":470},"heading2","Die acht Glieder im Überblick",[],{"type":472,"text":473,"spans":474},"heading3","1. Yama — Umgang mit der Welt",[],{"type":76,"text":476,"spans":477},"Fünf ethische Grundhaltungen im Umgang mit anderen: Ahimsa (Gewaltlosigkeit), Satya (Wahrhaftigkeit), Asteya (Nicht-Stehlen), Brahmacharya (maßvoller Umgang mit der eigenen Energie) und Aparigraha (Nicht-Anhaften). Sie bilden das ethische Fundament, auf dem alle weiteren Stufen aufbauen.",[],{"type":472,"text":479,"spans":480},"2. Niyama — Umgang mit sich selbst",[],{"type":76,"text":482,"spans":483},"Fünf Prinzipien der Selbstdisziplin: Saucha (Reinheit), Santosha (Zufriedenheit), Tapas (Disziplin), Svadhyaya (Selbststudium) und Ishvara Pranidhana (Hingabe). Während Yama nach außen wirkt, richten sich die Niyamas nach innen.",[],{"type":472,"text":485,"spans":486},"3. Asana — Die Körperhaltung",[],{"type":76,"text":488,"spans":489},"Im Yoga-Sutra ursprünglich als „stabiler, angenehmer Sitz\" definiert — gemeint war vor allem die Sitzhaltung für die Meditation, nicht das heutige breite Spektrum an Yogastellungen. Ein ruhiger, beschwerdefreier Körper ist die Voraussetzung für alles Weitere.",[],{"type":472,"text":491,"spans":492},"4. Pranayama — Atemlenkung",[],{"type":76,"text":494,"spans":495},"Die bewusste Steuerung des Atems und damit der Lebensenergie (Prana). Pranayama beruhigt das Nervensystem und bildet die Brücke zwischen Körperarbeit und den inneren, mentalen Stufen des Pfades.",[],{"type":472,"text":497,"spans":498},"5. Pratyahara — Rückzug der Sinne",[],{"type":76,"text":500,"spans":501},"Die Aufmerksamkeit löst sich von äußeren Reizen und wendet sich nach innen — eine Art bewusster Sinnesrückzug, der den Übergang von Körperpraxis zu Meditation vorbereitet.",[],{"type":472,"text":503,"spans":504},"6. Dharana — Konzentration",[],{"type":76,"text":506,"spans":507},"Der Geist wird auf einen einzigen Punkt fokussiert — einen Atemzug, ein Mantra, ein inneres Bild. Dharana ist der erste Schritt bewusster mentaler Sammlung.",[],{"type":472,"text":509,"spans":510},"7. Dhyana — Meditation",[],{"type":76,"text":512,"spans":513},"Aus punktueller Konzentration wird ein ungestörter, fließender Gewahrseinszustand. Die Grenze zwischen Beobachter und Objekt der Aufmerksamkeit beginnt sich aufzulösen.",[],{"type":472,"text":515,"spans":516},"8. Samadhi — Einheitserfahrung",[],{"type":76,"text":518,"spans":519},"Die tiefste Stufe: Beobachter und Beobachtetes verschmelzen. Ein Zustand vollkommener innerer Stille, den Patanjali als Ziel des gesamten Pfades beschreibt.",[],"text_slice$dca75588-9eb9-482d-8bc3-b74a2006ee0f",{"variation":123,"version":124,"items":522,"primary":523,"id":529,"slice_type":462,"slice_label":5},[],{"title":524,"text":525},"Warum die Reihenfolge zählt",[526],{"type":76,"text":527,"spans":528},"Die acht Glieder bauen aufeinander auf: Yama und Niyama schaffen eine ethische Grundlage, Asana und Pranayama bereiten Körper und Atem vor. Die letzten vier Stufen — Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi — werden gemeinsam auch als „Samyama\" bezeichnet und führen schrittweise in die innere Versenkung.",[],"highlight_box$45fd725c-3339-42e1-a960-a8f0e1f1596d",{"variation":123,"version":124,"items":531,"primary":550,"id":552,"slice_type":553,"slice_label":5},[532,538,544],{"question":533,"answer":534},"Muss ich alle acht Stufen der Reihenfolge nach üben?",[535],{"type":76,"text":536,"spans":537},"Nein. Im Alltag verschränken sich die Stufen meist ineinander. Die meisten Praktizierenden im Westen beginnen bei Asana und wachsen von dort aus nach und nach in die anderen Glieder hinein.",[],{"question":539,"answer":540},"Was unterscheidet die acht Glieder vom Ashtanga-Yoga-Stil?",[541],{"type":76,"text":542,"spans":543},"Ashtanga Vinyasa (nach Pattabhi Jois) ist ein dynamischer Übungsstil mit festen Haltungsabfolgen. Er trägt den Namen als Hommage an die Philosophie, deckt in der Praxis aber vor allem die Asana-Stufe ab.",[],{"question":545,"answer":546},"Kann ich den achtstufigen Pfad auch ohne spirituellen Hintergrund nutzen?",[547],{"type":76,"text":548,"spans":549},"Ja. Viele Elemente — etwa Ahimsa oder Santosha — lassen sich auch säkular als Ethik- und Achtsamkeitsrahmen für den Alltag verstehen, unabhängig von religiöser Praxis.",[],{"headline":551},"Häufige Fragen","faq$3582fb10-9bb2-4c78-b19b-48e665115a94","faq",{"variation":123,"version":124,"items":555,"primary":556,"id":564,"slice_type":168,"slice_label":5},[],{"content":557},[558,561],{"type":468,"text":559,"spans":560},"Fazit",[],{"type":76,"text":562,"spans":563},"Der achtstufige Pfad zeigt: Yoga ist ursprünglich als ganzheitlicher Weg gedacht, der weit über die Matte hinausreicht. Wer neben der Körperpraxis auch nur einzelne der acht Glieder bewusst in den Alltag holt — sei es mehr Achtsamkeit im Atem oder eine ehrlichere Haltung sich selbst gegenüber — kommt der ursprünglichen Idee des Yoga schon ein gutes Stück näher.",[],"text_slice$b2ee94a7-c66a-446e-abb3-047fa3f549e4",[],"Der achtstufige Pfad (Ashtanga) – Die 8 Glieder des Yoga erklärt","Yama, Niyama, Asana und mehr: Der achtstufige Pfad nach Patanjalis Yoga-Sutra einfach erklärt – die philosophische Grundlage moderner Yogapraxis."]