Hatha Yoga

Hatha Yoga bedeutet wörtlich übersetzt Sonne und Mond und steht damit (wie Ying und Yang) für die beiden, sich gemeinsam vervollständigenden Gegensätze, wie auch männlich und weiblich oder Feuer und Wasser, Tag und Nacht, Sonne und Mond. Hatha Yoga definiert den praktischen Teil des Raja Yogas und bringt sowohl Asanas, als auch Pranayama und Meditation in den Unterricht mit ein – mit dem Ziel sowohl Körper als auch Geist zu reinigen und so in ein ausgeglichenes ruhiges Gleichgewicht zu kommen, das es erlaubt, die weiteren Stufen des Yogapfades zu beschreiten und so dann auch die spirituelle Entwicklung voranzutreiben.

Der Unterricht von Hatha Yoga orientiert sich dabei an der Ausrichtung des körperlichen Yoga – der Praxis von Yogahaltungen, Asanas. Ursprünglich entwickelt, um den Körper des Yogis für das Sitzen in der Meditationshaltung vorzubereiten, dient das Üben der Asanas heute im Westen dazu, Beschwerden entgegenzuwirken, einen Ausgleich für das Lange Sitzen auf Bürostühlen zu bieten und den Körper wieder beweglicher und kräftiger werden zu lassen, um so möglichst lange gesund bleiben zu können. Deshalb wird in Europa das Üben von Yoga oft gleichgesetzt mit dem Üben von Hatha Yoga. Hatha Yoga ist alles Yoga, das körperorientiert sich daran ausrichtet, Yogahaltungen zu praktizieren, die das Körperbewusstsein schulen und somit Körper und Geist stabilisieren.

Unter dem Überbegriff des Hatha Yoga haben sich im Laufe der Zeit eine Vielzahl von (Unter-)Yogastilen entwickelt. Darunter bspws. Iyengar Yoga, Sivananda Yoga, Vini Yoga, Luna Yoga, etc…

 

 

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