Yogastile
Die ältesten und ursprünglichen Yogastile Indiens, Bhakti Yoga, Jnana Yoga und Karma Yoga verbanden noch alle Teile des 8-stufigen-Yogawegs und gaben jeder für sich einen Weg vor, wie Befreiung erlangt werden konnte. Durch Liebe und Hingabe an das Höchste (Bhakti Yoga), durch Erkenntnis und Studium der heiligen Schriften (Jnana Yoga) oder durch das Handeln (Karma Yoga).
Der im Westen geläufige Stil Hatha Yoga ist der Überbegriff für alles körperorientierte Yoga und zieht damit einen Trennstrich zu den philosophischen bzw. spirituellen Linien des Yoga. Auch, wenn die meisten Yogastile, die sich unter dem Überbegriff des Hatha Yoga im Laufe der Jahre herausgebildet haben, immer noch das ursprüngliche Ziel des Yoga beibehalten, so ist ihr Fokus doch auf das Üben der Asanas – also den körperlichen Aspekt des Yoga gerichtet und damit “voll im Trend”.
Jede Yogastunde, die wir besuchen, und in der wir für die Dauer einer Kursstunde lang Asanas üben, ist körperorientiert. Trotzdem gibt es inzwischen eine kaum mehr überblickbare Vielzahl von Yogastilen, die sich im Laufe der Jahre unter – oder mit der Ausrichtung der Körperorientierung, also Hatha Yoga, entwickelt haben. Und jeder dieser Yogastile setzt nochmal ganz eigene Schwerpunkte, befolgt eigene Unterrichtsmethodiken und zieht andere Yogaschüler an. Gemäß dem Motto “Auf jeden Topf passt auch ein Deckel” gibt es damit für jedes Bedürfnis – für jeden Schüler auch einen passenden Yogalehrer bzw. einen passenden Yogastil. Im folgenden ein Überblick (kein Anspruch auf Vollständigkeit) über die bekanntesten Hatha-Yogastile: