2.Stufe: Niyama

Niyama sind die Verhaltensregeln die sich auf den Umgang mit uns selbst beziehen. Denn nur, wer sich selbst gegenüber ehrlich und liebevoll ist, kann dies auch anderen gegenüber sein. Nur, wer sich selbst wertschätzt und immer wieder aufs Neue überprüft, was einem selbst gut tut und was nicht, anstatt irgendwelchen Trends blindlings zu folgen und wer bedacht mit dem eigenen Körper und dem eigenen Geist umgeht, kann diese Achtsamkeit auch anderen zuteil werden lassen. Das alles beinhaltet Niyama – einen achtsamen Umgang mit sich selbst.

 

Auch hier unterteilt das Yogasutra wieder in 5 Vorschläge/ Aspekte:

  • Klarheit/ Reinheit
  • Genügsamkeit/ Zufriedenheit
  • Disziplin/ Durchhaltevermögen
  • Selbststudium
  • Hingabe (an das Höchste)

 

 

Saucha: Klarheit/ Reinigung

„Die unablässige Ausübung von Reinigung nach dem System von Kriya-Yoga schafft die Eitelkeit ab und Abstand zu schlechten Einflüssen von anderen Menschen.“ (Patanjali)

 

Zufriedenheit/ Genügsamkeit

„Wer fortwährend genügsam ist und dankbar für das, was da ist, erfährt das größte Glück.“ (Patanjali)

 

Disziplin

„Durch große Disziplin im alltäglichen Leben verbunden mit dem Reduzieren von Unreinheiten entfalten sich die Kräfte des Leibes.“ (Patanjali)

 

Selbststudium

„Durch geistige Bildung und Selbststudium offenbart sich das Thema, welches zum Leitfaden für all unsere Übung werden soll und für unsere Versenkung wichtig ist.“ (Patanjali)

 

Hingabe (an das Höchste)

„Durch bedingungslose Hingabe entwickelt sich der höchste Yoga-Zustand.“ (Patanjali)

 

 

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