Asanas
Die Körperhaltungen im Yoga werden Asanas genannt. Man erkennt die sanskrite Bezeichnung von Yogahaltungen namentlich auch an der Endung –asana, wie bei Tadasana, Dandasana, Adho Mukha Shvanasana usw.
Das Üben von Asanas, Körperhaltungen steht hier im Westen oft am Anfang des Kontaktes mit Yoga. Eine Asana wird traditionell eingenommen und eine Weile (einige Atemzüge lang) gehalten. Es gibt jedoch auch Yogastileund Yogastunden, in denen Asanas fließend aneinandergereiht werden.
Die Yogapraxis und das Üben der Yogahaltungen hat sowohl körperliche, als auch mentale Wirkungen, wie auch jede Asana für sich genommen ihre ganz eigene Wirkung auf Körper und Geist hat.
Insgesamt kräftigen Asanas unseren Körper und machen uns flexibler. Muskel, Sehnen und Bänder erfahren eine Zuwendung, die Ihnen heutzutage sonst eher verwehrt bleibt. So kann das Praktizieren von Yogahaltungen körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen entgegenwirken, Körper und Geist stabilisieren und so Ausgleich und Ausgeglichenheit schaffen. Beweglichkeit, Ausgeglichenheit, Ausdauer und Vitalität sind die Ziele der Yogahaltungen nach B.K.S. Iyengar.
Dabei sind Yogahaltungen alles andere als eine gymnastische Übung. Der Unterschied liegt mindestens in der geistigen Ausrichtung. Dem Yoga Sutra zufolge soll eine Asana stabil und zugleich leicht sein.
So übt man Asanas am Besten konzentriert auf den eigenen Körper und den eigenen Atem. So praktiziert hilft das Üben von Yoga-Asanas dabei sich vom Alltagsstreß zu lösen und Gedanken und Geist wieder zur Ruhe kommen zu lassen. „Der Yogi befreit sich von physischen Unfähigkeiten und mentalen Zerstreuungen, wenn er Asanas übt.“
Asanas